Orthopädie · Hand und Handgelenk
Operation am Handgelenk
Schmerzt Ihr Handgelenk auf der Daumenseite, lässt die Griffkraft nach oder knirscht es im Gelenk, vielleicht sogar lange nach einem Sturz auf die Hand? Ursache kann ein verletztes Band zwischen den Handwurzelknochen sein, ein nicht verheilter Bruch des Kahnbeins oder Arthrose. Je nach Befund lässt sich das Band rekonstruieren, der nicht verheilte Knochen mit einem Knochentransplantat auffüllen oder das Handgelenk teilweise oder vollständig versteifen. Wenn alles in Ordnung ist, kann der Eingriff schon innerhalb einer Woche nach der Konsultation stattfinden.
- Ohne Überweisung vom Hausarzt
- Es operiert Prof. MUDr. Radek Hart
Handgelenk: Rekonstruktion, Versteifung
- das Handgelenk besteht aus
- 8 Knochenin zwei Reihen, durch Bänder verbunden
- bis zum Eingriff
- 1 Wocheab der Konsultation, wenn alles in Ordnung ist
- nach Knochentransplantat
- 3–6 Monatedauert die vollständige Erholung in der Regel
- nach Bandrekonstruktion
- 6–12 Monatekann die volle Erholung dauern
01Wann ein Eingriff infrage kommt
Schmerzen, schwacher Griff und Knirschen im Handgelenk
Das Handgelenk besteht aus acht kleinen Knochen in zwei Reihen, die die Hand mit den beiden Unterarmknochen verbinden. Zusammengehalten werden sie von Bändern. Das Kahnbein auf der Daumenseite verbindet beide Reihen und ist für Beweglichkeit und Stabilität des Handgelenks besonders wichtig. Die Beschwerden beginnen oft mit einem Sturz auf die ausgestreckte Hand, der zunächst wie eine gewöhnliche Verstauchung aussieht.
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Instabilität nach Bandverletzung (SLAC)
Reißt das Band zwischen Kahn- und Mondbein, bewegen sich die Knochen stärker gegeneinander, als sie sollten. Es schmerzt vor allem auf der Daumenseite, die Griffkraft lässt nach, das Handgelenk schwillt an, und im Gelenk kann es knirschen oder reiben. Ohne Behandlung nutzt sich das Gelenk allmählich ab.
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Nicht verheilter Kahnbeinbruch (SNAC)
Ein Kahnbeinbruch wird leicht mit einer Verstauchung verwechselt und ist auf dem ersten Röntgenbild möglicherweise nicht zu sehen. Ein Teil des Knochens ist schlecht durchblutet und verheilt deshalb langsam, manchmal gar nicht; es entsteht eine Pseudarthrose. Das Handgelenk schmerzt, schwillt an, versteift sich, die Griffkraft lässt nach, mit der Zeit entwickelt sich Arthrose.
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Arthrose des Handgelenks
Der Knorpel nutzt sich ab, mit dem Alter, nach einem Bruch oder einer Bandverletzung, oft viele Jahre nach der Verletzung, oder bei rheumatoider Arthritis. Das Handgelenk schmerzt, schwillt an, versteift sich und verliert an Kraft; Probleme machen etwa das Heben oder ein fester Griff.
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Frische Verletzung?
Die HR Clinic ist keine Notaufnahme. Eine frische Handgelenkverletzung wird zuerst in der Unfallambulanz oder der Notaufnahme versorgt. Wenn die Schmerzen nach der Verletzung nicht nachlassen, kommen Sie danach zur Untersuchung; eine frühe Behandlung kann späteren Beschwerden vorbeugen.
- Umriss der Hand
- Knochen
- Kahnbein
02Wann operieren
Wann eine Operation sinnvoll ist
Sowohl bei einem verletzten Band als auch bei einem nicht verheilten Kahnbeinbruch nutzt sich das Gelenk ohne Behandlung allmählich ab. Ob und wann operiert wird, entscheidet der Arzt bei der Konsultation.
Beschwerden
Schmerzen und schwacher Griff
Sie schränken Arbeit und Alltag ein.
- Das Handgelenk schmerzt auf der Daumenseite, schwillt an und versteift sich
- Die Griffkraft lässt nach, Heben oder fester Griff fallen schwer
- Im Gelenk knirscht oder reibt es
Band
Instabiles Handgelenk
Die Knochen bewegen sich stärker, als sie sollten.
- Gerissenes Band zwischen Kahn- und Mondbein
- Die Instabilität führt zu Gelenkverschleiß
Knochen
Nicht verheilter Bruch
Das Kahnbein ist nicht zusammengewachsen.
- Der schlecht durchblutete Teil des Knochens verheilt langsam und manchmal gar nicht
- Aus der Pseudarthrose entwickelt sich mit der Zeit Arthrose
Welche Operationen infrage kommen
Die Wahl hängt davon ab, was das Handgelenk geschädigt hat, wie weit der Verschleiß fortgeschritten ist und wie viel Beweglichkeit Sie im Handgelenk brauchen. Prof. Hart erklärt Ihnen, was das jeweilige Verfahren für Ihre Hand bedeutet.
Bandrekonstruktion
Bei Instabilität des Handgelenks wird das gerissene Band wieder am Knochen befestigt oder durch ein Transplantat aus einer Sehne ersetzt. Ziel ist ein stabiles Handgelenk und Griffkraft.
Rekonstruktion der Kahnbein-Pseudarthrose
In die Stelle des nicht verheilten Bruchs wird ein Knochentransplantat eingesetzt, manchmal mit eigener Gefäßversorgung, und der Knochen wird mit einer Schraube, einer Platte oder Drähten gesichert, damit er zusammenwächst. Das Transplantat wird zum Beispiel aus dem Unterarm oder dem Becken entnommen.
Teilversteifung (Arthrodese) des Handgelenks
Nur die Knochen, zwischen denen das Gelenk geschädigt ist, werden miteinander verbunden und wachsen zu einem Knochen zusammen. Die gesunden Gelenke bleiben erhalten, sodass ein Teil der Beweglichkeit im Handgelenk bestehen bleibt.
Vollständige Versteifung (Arthrodese) des Handgelenks
Bei ausgedehnter Arthrose wachsen die Handwurzelknochen mit der Speiche zusammen. Der Schmerz bei Bewegung im Gelenk lässt nach, das Handgelenk lässt sich aber nicht mehr beugen. Die Drehung des Unterarms sowie die Beweglichkeit von Fingern und Daumen bleiben in der Regel erhalten.
Sie sind unsicher, ob eine Operation für Sie infrage kommt? Das entscheidet die Untersuchung. Konsultation vereinbaren
03So läuft der Eingriff ab
Von der Terminbuchung bis zur Heimkehr
Der Umfang des Eingriffs hängt vom Befund ab, von der Bandrekonstruktion bis zur Versteifung des gesamten Handgelenks. Das genaue Vorgehen erklärt Ihnen Prof. Hart nach der Untersuchung und den Aufnahmen.
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Terminbuchung
Online oder telefonisch. Eine Überweisung vom Hausarzt ist nicht nötig.
online oder telefonisch -
Konsultation und Untersuchung
Prof. Hart untersucht das Handgelenk und beurteilt anhand des Röntgenbilds die Knochen und Gelenke. Bei Bedarf empfiehlt er eine MRT oder CT.
Diagnose und Behandlungsplan -
Eingriff
In Anästhesie. Wie lange er dauert, hängt vom Umfang des Eingriffs ab.
schon innerhalb einer Woche -
Nach Hause
Sobald alles in Ordnung ist, mit Gips oder Orthese.
Kontrollen und Physiotherapie
04Erholung und Physiotherapie
Das Handgelenk braucht Zeit
Knochen und Bänder im Handgelenk heilen langsam. Rechnen Sie mit Gips oder Orthese und mit Monaten der Übungen. Der Arzt verfolgt die Heilung bei Kontrollen, bei Bedarf schließen wir direkt in der Klinik eine Physiotherapie an.
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Nach der Bandrekonstruktion
Das Band verheilt in der Regel in 8 bis 12 Wochen. Zuerst ist das Handgelenk ruhiggestellt, dann folgen Übungen für Beweglichkeit und Kraft. Die volle Erholung kann 6 bis 12 Monate dauern.
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Nach dem Knochentransplantat
Gips oder Orthese tragen Sie, bis der Knochen zusammengewachsen ist; beim Kahnbein kann das auch einige Monate dauern. Heben Sie bis dahin keine schweren Dinge, meiden Sie Sportarten mit Sturzrisiko auf die Hand und rauchen Sie nicht, denn Rauchen verlangsamt die Knochenheilung.
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Nach der Arthrodese
Die Knochen wachsen über mehrere Monate zusammen. Bewegen Sie die Finger die ganze Zeit, damit sie nicht steif werden.
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Was Sie erwarten können
Menschen, die am Handgelenk operiert werden, sind meist vor allem mit der Schmerzlinderung zufrieden. Beweglichkeit und Kraft kehren aber manchmal nicht vollständig zurück, auch nicht bei sorgfältigen Übungen.
05Wer operiert
Prof. MUDr. Radek Hart, Ph.D., FRCS, MHA
Facharzt für Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates, leitender Arzt der HR Clinic. Er ordiniert in Znaim und in Wien; nach einer Konsultation in Wien kann der Eingriff in Znaim durchgeführt werden.
Mehr über Prof. Hart Fachwebsite ortho-hart.at
Preis Den Preis des Eingriffs nennen wir Ihnen bei der Konsultation, abhängig vom Befund und vom Umfang des Eingriffs.
06Häufige Fragen
Was Patienten am häufigsten fragen
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Karpaltunnel-Operation Arthrose des Daumens und der Fingergelenke Kleine Eingriffe an der HandWas bedeuten die Abkürzungen SLAC und SNAC?
Beide bezeichnen den fortschreitenden Verschleiß des Handgelenks. SLAC entsteht nach einer Verletzung des Bandes zwischen Kahn- und Mondbein, SNAC nach einem Kahnbeinbruch, der nicht verheilt ist. In beiden Fällen bewegen sich die Knochen falsch, und der Knorpel nutzt sich mit der Zeit ab.
Bleibt mein Handgelenk beweglich?
Nach einer Bandrekonstruktion und nach Heilung des Kahnbeins ja, auch wenn es nicht mehr ganz wie früher sein muss. Nach einer Teilversteifung bleibt ein Teil der Beweglichkeit erhalten. Nach einer vollständigen Versteifung lässt sich das Handgelenk nicht mehr beugen, die Drehung des Unterarms und die Beweglichkeit der Finger bleiben aber in der Regel erhalten.
Ich bin vor Jahren auf die Hand gefallen. Lohnt es sich, das jetzt anzugehen?
Ja. Eine Bandverletzung und ein nicht verheilter Bruch können sich erst nach Jahren bemerkbar machen, wenn sich das Gelenk abzunutzen beginnt. Die Untersuchung zeigt, in welchem Zustand das Handgelenk ist und was sich damit tun lässt.
Wie lange bleibe ich in der Klinik?
Der Aufenthalt in der Klinik dauert höchstens 24 Stunden. Wann Sie nach Hause können, hängt vom Umfang des Eingriffs ab.
Brauche ich eine Überweisung vom Hausarzt?
Nein. Sie können einfach online oder telefonisch einen Termin vereinbaren.
Wie schnell komme ich zum Eingriff dran?
Wenn alles in Ordnung ist, kann der Eingriff schon innerhalb einer Woche nach der Konsultation stattfinden. Den Termin vereinbaren wir nach dem Ergebnis der Untersuchung.
07Terminbuchung
Vereinbaren Sie einen Termin zur orthopädischen Konsultation
Online oder telefonisch, in der Klinik in Znaim. Eine Überweisung vom Hausarzt ist nicht nötig.
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